Kick-off zur "Crunch time"
Regionalfinale Mitte im Hofgut Georgenthal
Es wird spannend: Die „Crunch time“ der PING Deutsche Puttliga by Vice Golf hat begonnen. Beim ersten von drei Regionalfinalen im Hofgut Georgenthal sicherten sich 15 Spielerinnen und Spieler ihre Startplätze für das Finale.
Das „Himalayas“ Putting Grün des Hofguts Georgenthal im Taunus ist berüchtigt. Es hat mehrere Ebenen, ist stark onduliert und von Bereichen mit knöchelhohem Rough durchzogen.
Am 13. September war es frisch gemäht und gewalzt - gute, aber keinesfalls leichte Bedingungen für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des ersten von drei Regionalfinalen der PING Deutsche Puttliga bei VICE Golf 2026.
42 Golferinnen und Golfer traten an. Sie hatten sich bei Turnieren in rund 100 Partneranlagen der PING Deutsche Puttliga bei VICE Golf qualifiziert. Der Modus ist in allen Regionalfinalen gleich: Nach einer Vorrunde über 36 Löcher und einem Cut bei der Hälfte des Starterfelds spielen die verbliebenen Teilnehmer in der folgenden Finalrunde um 15 Startplätze für das Finale.
Das findet am 3. Oktober ebenfalls im Golfclub Georgenthal statt. Der Sieger darf sich dann "Champion Putter of the Year" nennen.
Himalayas Putting Grün zeigt Zähne
Jedes Regionalfinale beginnt mit dem Check-in, der Ausgabe der Startgeschenke sowie der offiziellen Begrüßung durch Team GOLF TIME, bevor es für rund 45 Minuten für die Teilnehmenden ans Probeputten des Kurses geht. Vorher dürfen die Spieler auf das Grün nicht betreten.
Nach der Vorrunde lag die Cut-Line bei 85 Schlägen. Genau 21 Spieler schafften den Cut. Die Ergebnisse zeigen, wie tückisch Grüns ist: Die Besten qualifizierten sich mit weniger als 75 Schlägen über 36 Löcher, die Schwächsten schieden mit über 100 Putts aus.
Das niedrigste Ergebnis der Vorrunde spielte jedenfalls Michael Becker vom GC Katharinenhof mit starken 73 Putts (+1). Der Score wird dabei nach der Vorrunde wieder auf Null gesetzt, kann also nicht in die Finalrunde mitgenommen werden.
Besonders schwer gesteckt waren die Bahnen zehn und elf1. Die zehn wartete mit einem Doppelbreak auf, die elf mit einem Bergab-Putt und starkem Break.
Immer wieder landeten Putts außerhalb der kurzgemähten Fläche, was laut Reglement der Deutschen Puttliga einen Strafschlag bedeutet. Auch an der 17 verzweifelten einige Spieler. Dort mußten sie einem mittellangen Bergauf-Putt spielen, doch der Ball kam mehrfach zurück und fast wieder an der Ausgangsposition zur Ruhe.
Nach der Mittagpause mit Sandwiches zur Stärkung wurde es nicht leichter. Der Parcours wird zwischen den Runden nicht umgesteckt. Außerdem drohte erneut Regen, nachdem es vor dem Start bereits geschüttet hatte.
Aber die Spieler kamen nach 18 Löchern trocken rein. Ein Stechen war nicht nötig. 15 Spieler hatten 42 Putts und besser gespielt und erhielten somit eine der begehrten Einladungen zum Finale.
Sieger des Regionalfinales Mitte wurde mit 36 Putts (E) in der Finalrunde über 18 Löcher Nils Kowol vom GC Domtal Mommenheim.
Den zweiten Platz belegte Timo Ribbeck vom GC Nahetal mit 37 Putts (+1). Den dritten Platz teilten sich nach je 38 Putts (+2) Vorrundensieger Michael Becker (GC Katharinenhof) und Falko Schneider (GC Worms) - herzlichen Glückwunsch!










